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4.Spiel Playout-Final 22.03.11 Ambri-Lakers 2:3

HC Ambri-Piotta – Rapperswil-Jona Lakers 2:3 (0:1, 0:1, 2:1)

Valascia Ambri — 2963 Zuschauer — Prugger, Reiber; Abegglen, Kaderli
Tore:
8. Pöck (Nordgren, Suri) 0:1. 24. Rizzello (Keller) 0:2. 42. Kariya (Pestoni, Duca) 1:2. 50. Kariya (Gautschi, Veilleux; Ausschluss Burkhalter) 2:2. 52. Friedli (Eigentor Schulthess) 2:3.
Strafen:
2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 Minuten gegen Rappi.
Ambri:
Bäumle; Casserini, Denissow; Gautschi, Uinter Guerra; Bundi, Schulthess; Stirnimann, Gian-Andrea Randegger; Veilleux, Walker, Hofmann; Duca, Kariya, Pestoni; Raffainer, Mattia Bianchi, Elias Bianchi; Botta, Adrian Brunner, Trevor Meier.
Rappi:
Manzato; Pöck, Sven Berger; Geyer, Gmür; Ronny Keller, Blatter; Nordgren, Roest, Suri; Reid, Burkhalter, Samuel Friedli; Riesen, Grauwiler, Neff; Richard, Sirén, Rizzello.
Bemerkungen:
Ambri-Piotta ohne Murovic, Demuth, Kobach, Kutlak, Landry und Westrum. Rapperswil-Jona ohne Gailland, Truttmann, Maurer und Tim Bucher (alle verletzt), Andreas Furrer (gesperrt) und Ratchuk (überzähliger Ausländer). – Pfosten-/Lattenschüsse: 14. Denissow, 33. Kariya, 43. Duca. – 29. Tor von Trevor Meier (Torraum-Offside) annulliert. – Ambri ab 57:39 ohne Torhüter. — Timeout Ambri (58:15).

Spielbericht von hcap-luzern.ch

Ich hadere – ich hadere mit dem Unvermögen vor dem gegnerischen Tor, mit den drei Latten- und Pfostenschüssen, mit den Schiris, mit der unglaublichen Effizienz des Gegners, dem glücklichen Siegtreffer, den vielen Fehlpässen im Spielaufbau – ich hadere.

Wo war Fortuna?

Wie immer in dieser Serie ging Rappi in Führung. Es war der erste Angriff der Rosenstädter. Ambri versuchte zu reagieren. Als beste Chance ist der Metalltreffer von Denissov zu erwähnen.

In den ersten drei Minuten des Mitteldrittels kamen die Leventiner wie die Feuerwehr aus der Kabine und zwangen Manzato zu einigen Paraden. Mit dem ersten Entlastungsangriff gelang Rappi das erste Mal in dieser Serie eine Zweitore-Führung. Nach Videokonsultation entschieden Reiber und Prugger, dass Rizzello keine Kickbewegung machte.

Danach kamen Emotionen auf. Nur ein paar Zeigerumdrehungen später lag der Puck im Tor von Manzato. Die Schiris entschieden aber sofort auf kein Tor, schauten sich nicht mal das Video an. Sie waren überzeugt, dass es ein Torraum-Offside von Meier war. Jetzt wurde jede faire und unfaire Aktion gegen einen Ambri-Spieler mit lautem Pfeiffkonzert quittiert.

Zu Beginn des Schlussdrittels legte Kariya seinen ganzen Frust in einen Schuss. Manzato hatte keine Chance, der Puck zappelte im linken oberen Eck. Dies war die Zündung für ein Feuerwerk. Als Burkhalter schon wieder bereit war, um nach einer Strafe aufs Eis zurück zu kehren, lenkte Kariya einen Schuss von Gautschi ab. Die Leventiner waren zurück im Spiel.

Rappi merkte, dass sie noch etwas tun mussten für das Spiel und bewegten sich mal wieder nach vorne. Friedli schob eine Scheibe ins Zentrum, Bäumle lîess die Scheibe abprallen, direkt in den Schoss von Schulthess, welcher diese unglücklich ins eigene Tor ablenkte. Dies passte zum ganzen Spiel.

Die Leventiner standen unter Schock, konnten auf diesen erneuten Rückstand nicht mehr reagieren. Einzig Sekunden vor Schluss konnte Walker frei vor Manzato abdrücken und verzog. So erlebten die knapp 3000 Zuschauer ein Déja-vu. Nach einer 2:0-Führung in der Serie beginnt nun wieder alles bei Null.

Hoffen wir, Fortuna findet den Weg ins Lido und unterstützt die Blauweissen bei der Mission Ligaerhalt.

Spielbericht: der Hadernde.