Litternahalle Visp — 4300 Zuschauer (ausverkauft) — Rochette, Stricker; Fluri, Müller
Tore: 6. Botta (Walker) 0:1. 12. Martin Kariya (Denissow, Duca) 0:2. 28. Brulé (Zeiter, Forget/Ausschluss Raffainer) 1:2. 30. Hofmann (Bundi, Isabella) 1:3. 31. Anthamatten (Dolana, Forget) 2:3. 33. Brunold (Schüpbach, Triulzi/Ausschluss Casserini) 3:3. 56. (55:10) Brulé (Forget/Ausschluss Uinter Guerra) 4:2. 56. (55:50) Brunold (Triulzi, Zeiter/Ausschluss Duca) 5:3.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Visp, 4mal 2 plus 10 Minuten (Casserini) gegen Ambri-Piotta. – PostFinance-Topskorer: Forget; Pestoni.
Visp: Müller; Heldstab, Anthamatten; Wiedmer, Schüpbach; Heynen, Portner; Bielmann, Cédric Jacquemet; Brulé, Forget, Loichat; Triulzi, Brunold, Dolana; Andy Furrer, Zeiter, Küng; Joss, Füglister, Imhof.
Ambri-Piotta: Bäumle; Denissow, Casserini; Uinter Guerra, Gautschi; Schulthess, Bundi; Marghitola, Stirnimann; Pestoni, Martin Kariya, Duca; Murovic, Walker, Botta; Elias Bianchi, Mattia Bianchi, Raffainer; Hofmann, Adrian Brunner, Isabella.
Bemerkungen: Visp ohne Andrighetto (U18-WM-Aufgebot), Eisenegger (Militär), Ambri-Piotta ohne Westrum, Landry, Kutlak, Kobach, Demuth, Meier (alle verletzt), Veilleux, Incir, Zanetti und Gian-Andrea Randegger (alle überzählig). – 33. mehrminütiger Untebruch wegen Plexiglas-Wechsel an der Bande.
Spielbericht von Teleclub:
Visp schafft in Spiel 4 der Ligaqualifikation nach einem Fehlstart eine unglaubliche Wende. Der NLB-Meister macht nach Spielmitte aus einem 1:3-Rückstand einen 5:3-Sieg.
Doppeltorschütze in Überzahl war der 36-jährige Kanadier Steve Brulé. Sein Treffer zum 4:3 in der 56. Minute war der Gamewinner, 40 Sekunden später beseitigte Alain Brunold mit dem letzten Überzahltor den Sieg der Gastgeber.
Ambri-Piotta hatte wie in Spiel 3 stark begonnen. Die Leventiner bestimmten gegen ein zwar williges, aber zunächst entkräftet wirkendes Visp die erste Spielhälfte. Während die Gastgeber fast nicht in den Slot von Ambri-Piotta vorstiessen, kamen die Tessiner bei ihren schnellen Gegenstössen fast nach Belieben auch in erfolgversprechende Abschlussposition. Visps Defensive wurde von den Tessinern problemlos überwunden. Und in einigen Situationen wurde die Passivität von Visp so gross, dass Ambri-Piotta bei numerischem Gleichstand teilweise so dominant wie in Überzahl auftrat. Doch Ambri-Piotta wurde im Abschluss nachlässig – und wie in Spiel 3 liess auch die defensive Disziplin nach. Visp nutzte dies im Powerplay mit einer Maximal-Quote gnadenlos aus.
Ambri-Piotta verpasste es damit, erstmals seit 2008 (“Sweep” in einer Playout-Serie gegen Basel) wieder vier Siege in Serie zu erringen. Der Klassenerhalt soll nun am Samstag in Spiel 5 in der Valascia realisiert werden.