Valascia Ambri — 3578 Zuschauer — Kämpfer; Arm Küng
Tor: 51. Ehrensperger 0:1.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 3mal 2 Minuten gegen Biel.
Ambri: Bäumle; Kutlak, Schulthess; Casserini, Denissow; Stirnimann, Uinter Guerra; Duca, Martin Kariya, Adrian Brunner; Walker, Landry, Botta; Grassi, Bianchi, Demuth; Incir, Zanetti, Isabella.
Biel: Berra; Gossweiler, Steinegger; Wellinger, Bell; Kparghai, Seydoux; Trunz; Fata, Bordeleau, Spylo; Tschantré, Peter, Ehrensperger; Nüssli, Gloor, Lötscher; Zigerli, Schlagenhauf, Wetzel.
Bemerkungen: Ambri ohne Bundi, Kobach, Murovic, Westrum, Raffainer, Gautschi, Meier und Randegger (alle verletzt) sowie Pestoni und Hofmann (U20-WM), Biel ohne Schneeberger, Fröhlicher (verletzt) sowie Mieville und Brown (überzählig). – Timeouts: 58:46 Ambri, 59:30 Biel. — Ambri ab 58:29 ohne Torhüter.
Gianni Ehrensperger erwischte beim Gamewinner den ansonsten untadeligen Ambri-Goalie Thomas Bäumle mit einem eher haltbaren Distanzschuss auf der Fanghandseite (51.).
Biel-Goalie Reto Berra benötigte 25 Paraden für seinen Shutout. Berra blieb drei Tage vor seinem 24. Geburtstag zum dritten Mal in der laufenden Saison ungeschlagen, wenn man das Nationalteam-Debüt des Biel-Keepers von Mitte Dezember gegen Dänemark (3:0 für die Schweiz) in Herisau dazuzählt.
Schlusslicht Ambri-Piotta dominierte trotz zahlreichen Absenzen (acht verletzte Stammspieler und zwei U20-WM-Teilnehmer) den Tabellenneunten Biel (18:10 Schüsse in den ersten beiden Dritteln), agierte im Abschluss aber zu harmlos. In einer doppelten Überzahl von 45 Sekunden Dauer im Mitteldrittel wurde Biel-Goalie Reto Berra beispielsweise bloss einmal ernsthaft geprüft. Und gut drei Minuten vor Spielende verhinderte Mauro Zanetti mit der einzigen Zweiminuten-Strafe gegen Ambri-Piotta einen aussichtsreicheren Endspurt der Leventiner.