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36. Runde 23.12.10 Ambri – Lugano 4 : 2

HC Ambri-Piotta – HC Lugano 4:2 (1:1, 1:0, 2:1)

Valascia Ambri — 6199 Zuschauer — Stricker; Abegglen, Küng
Tore: 2. Hirschi (Romy) 0:1. 10. Zanetti (Isabella) 1:1. 38. Duca (Kariya/Ausschluss Kamber) 2:1. 51. Ulmer (Genoway) 2:2. 54. Landry (Botta, Stirnimann/Ausschluss Bourque, Kamber) 3:2. 60. (59:29) Schulthess (Demuth) 4:2 (ins leere Tor) 4:2.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri, 5mal 2 Minuten gegen Lugano.
Ambri: Bäumle; Stirnimann, Kutlak; Denissow, Schulthess; Casserini, Randegger; Marghitola; Duca, Kariya, Brunner; Incir, Landry, Walker; Botta, Bianchi, Demuth; Grassi, Zanetti, Isabella.
Lugano: Caron; Nummelin, Kamber; Ulmer, Hirschi; Nodari, Kienzle; Bourque, Genoway, Domenichelli; Sannitz, Romy, Murray; Jörg, Conne, Bertaggia; Reuille, Grassi, Tristan Vauclair.
Bemerkungen: Ambri ohne Bundi, Gautschi, Kobach, Murovic, Meier, Raffainer, Westrum (alle verletzt), Lehoux (überzählig), Pestoni, Hofmann (beide U20-WM), Lugano ohne Julien Vauclair, Kostovic (beide verletzt), Hennessy, Popovic (beide überzählig). 36. Timeout von Ambri. 50. Pfostenschuss von Bourque. 59. (58:50) Timeout von Lugano, danach bis 59:29 ohne Goalie.

Spielbericht von Teleclub:

Ulmers spätes 2:2 (51.) verkraftete Ambri vor über 6000 Anhängern verblüffend gut. Zupass kam den leidenschaftlichen Einheimischen aber natürlich auch der (dümmliche) Doppel-Ausschluss Luganos (Bourque und Kamber): Profiteur Eric Landry markierte sein 10. und wohl wichtigstes Saisontor.

Grund, die legendäre Hymne “La Montanara” anzustimmen, hatten die Ambri-Tifosi in dieser bislang völlig missratenen Saison nicht. Nun leisteten die miserablen Luganesi überraschend und ungewollt Aufbauhilfe. Nach fünf Siegen gegen den erbitterten Kantonsrivalen riss auch die einzige verbliebene (Erfolgs-)Serie der Bianconeri.

Die Entlassung von Philippe Bozon hat im Prinzip nichts gebracht. Das Aufflackern der Hoffnung ist längst vorbei. Unter dem neuen Coaching-Duo Mike McNamara/Patrick Fischer haben sich die Niederlagen bereits wieder in erschreckendem Ausmass angehäuft — sechs Fehltritte in Folge.

Für beide Equipen ist ein Platz im Playoff-Feld praktisch kein Thema mehr. In Ambri mussten die Verantwortlichen damit rechnen, bei Lugano hingegen bahnt sich eine der grössten Krisen seit der Klubgründung an. Statt wie vor elf Jahren eine Finalissima um den Titel, zeichnet sich ein Südschweizer Endspiel gegen den Fall in die Zweitklassigkeit ab.