Vaillant Arena Davos — 3199 Zuschauer — Mandioni; Kehrli, Kohler
Tore: 1. (0:09) Brunner (Stirnimann) 0:1. 36. Sciaroni (Ausschluss Landry) 1:1. 41. Guggisberg (Reto von Arx, Sejna) 2:1. 59. Sejna (Guggisberg) 3:1.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Davos, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta
Davos: Genoni; Stoop, Forster; Ramholt, Grossmann; Cook, Back; Guggisberg, Reto von Arx, Steinmann; Sykora, Marha, Sejna; Sciaroni, Rizzi, Dino Wieser; Marc Wieser, Joggi, Tallarini.
Ambri: Croce (57. bis 59. Bäumle); Casserini, Kutlak; Uinter Guerra, Denissow; Randegger, Stirnimann; Marghitola; Duca, Kariya, Brunner; Walker, Landry, Meier; Incir, Bianchi, Demuth; Botta, Zanetti, Isabella.
Bemerkungen: HCD ohne Taticek (gesperrt), Bednar (verletzt), Jan von Arx (krank), Samuel Guerra, Untersander, Giovannini (alle U20-WM), Ambri ohne Murovic, Raffainer, Kobach, Gautschi, Bundi, Westrum, Schulthess (alle verletzt), Lehoux (krank), Hofmann, Pestoni (beide U20-WM). 53. Timeout HCD. 59. (58:45) Timeout Ambri, danach ohne Goalie.
35 Minuten lang mühte sich der HCD gegen den hartnäckigen Tabellenletzten erfolglos ab, ehe Gregory Sciaroni den Widerstand brach. Das Tor schoss allerdings Ambris Casserini, der mit einem verunglückten Befreiungsschlag Goalie Croce erwischte. Das 1:1 verkrafteten die Tessiner nicht. Unmittelbar nach der zweiten Pause liess sich Peter Guggisberg beim zweiten Comeback in dieser Saison von keinem Südschweizer aufhalten. Im erst zweiten Einsatz seit seiner schweren Knieverletzung gelangte der ligaweit umworbenste Stürmer zur Torpremiere.
Die HCD-Jubel-Minuten zeichneten sich zunächst nicht ab. Ambri war perfekt gestartet. Nach neun Sekunden überwand Adrian Brunner den HCD-Keeper Leonardo Genoni ein erstes (und letztes) Mal. Seit Einführung des Playoff-Modus vor 25 Jahren leuchtete die Torlampe nur viermal früher.
Schlussendlich wogen die vielen Absenzen der Leventiner zu schwer, aber die Constantine-Truppe verkaufte sein Fell so teuer wie möglich.