Valascia Ambri — 3087 Zuschauer — Rochette; Bürgi, Zosso
Tore: 2. Abplanalp (Bykov, Lauper) 0:1. 7. Jeannin (Collenberg/Ausschluss Birbaum) 0:2. 10. Lehoux 1:2. 22. Incir (Hofmann) 2:2. 27. Gautschi (Pestoni, Landry/Ausschluss Jeannin) 3:2. 30. Pestoni (Kariya, Duca) 4:2. 38. Loeffel (Ngoy, Plüss/Ausschluss Gautschi) 4:3. 39. Kariya (Pestoni) 5:3. 45. Pestoni (Zanetti, Brunner) 6:3. 54. (53:16) Sprunger (Ngoy, Gerber) 6:4. 54. (53:49) Lakhmatov (Melin, Birbaum) 6:5
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Ambri, 3mal 2 Minuten gegen Fribourg.
PostFinance-Topskorer: Lehoux; Jeannin.
Ambri-Piotta: Bäumle (7. Croce); Kutlak, Gautschi; Bundi, Schulthess; Randegger, Stirnimann; Duca, Kariya, Pestoni; Lehoux, Landry, Isabella; Botta, Hofmann, Demuth; Brunner, Zanetti, Meier; Incir.
Fribourg: Huet (41. Caminada); Heins, Birbaum; Ngoy, Loeffel; Abolanalp, Collenberg; Gerber; Melin, Aubin, Plüss; Mowers, Jeannin, Hasani; Sprunger, Bykow, Lauper; Leblanc, Lüssy, Knoepfli; Lachmatow.
Bemerkungen: Ambri ohne Casserini, Kobach, Murovic, Raffainer, Westrum (alle verletzt), Bianchi (krank), Walker (gesperrt) und Denissow (überzähliger Ausländer), Fribourg ohne Botter, Rytz und Wirz (alle verletzt). – Timeouts: 30. Fribourg, 54. Ambri. – Fribourg von 58:37 bis 59:09 und ab 59:24 ohne Goalie.
Ambri-Piotta kam gegen Fribourg zum zweiten Heimsieg in Folge. Weniger als 100 Stunden nach dem 4:2 gegen Rapperswil-Jona setzte sich das Team von Kevin Constantine gegen Gottéron in einer unterhaltsamen Partie 6:5 durch.
Ambri bot beim ersten Erfolg gegen Fribourg seit September 2008 (elf Niederlagen in Serie) eine bemerkenswerte Leistung. Nach fünf Schüssen und 373 Sekunden lagen die Leventiner bereits 0:2 zurück, der chancenlose Goalie Thomas Bäumle musste seinen Posten Lorenzo Croce überlassen. Mit dem jüngeren Keeper drehte Ambri die Partie im Mitteldrittel, ging 4:2 und 5:3 in Führung.
Besonders die Tessiner “U20-Fraktion” ragte heraus: Inti Pestoni liess sich erstmals in der NLA vier Skorerpunkte notieren (2 Tore/2 Assists), Grégory Hofmann zeigte unter den Augen von mehreren NHL-Scouts sein Können unter anderem beim unwiderstehlichen Solo vor Ivan Incirs 2:2. Ambris verdienter Erfolg geriet im Schlussdrittel (3:20 Schüsse) in Bedrängnis, als Fribourg durch einen Doppelschlag innerhalb von 33 Sekunden (54.) nochmals auf 5:6 herankam.