HCAP: Bäumle, Kutlak, Gautschi, Neff, Brunner, Law, Mattioli, Rivers, Murovic, Stirnimann, Schönenberger, Kobach, Bundi, Walker, Westrum, Duca, Casserini, Juri, Bianchi, Botta.
LAKERS : Manzato, Pöck, Berger, Berglund, Riesen, Bucher, Geyer, Paterlini, Roest, Nordgren, Furrer, Blatter, Reuille, Friedli, Rizzello, Walser, Tschuor, Voegele.
Tore: 19’35” Friedli (Rizzello, Pöck) 0-1; 25’19” Berglund (Roest, Pöck) 0-2; 26’13” Roest (Pöck / Aus. Bundi) 0-3; 26’27” Schönenberger (Stirnimann, Murovic) 1-3; 35’42” Furrer (Nordgren) 1-4; 51’00” Kobach (Westrum) 2-4.
Strafen: 5×2 gegen Ambrì, 6×2 gegen Lakers
Schiedsrichter: Prugger, Stricker, Kohler, Wermeille
Zuschauer: 3010
Bemerkungen: Ambrì ohne Demuth, Horak und Schneider (verletzt), Clarke und Stephan (überzählig).
Beim Debüt von Trainer John Slettvoll setzten sich die Lakers beim Tabellenletzten völlig verdient 4:2 durch.
Vor der gestrigen Partie hatte Rapperswil-Jona zehn der letzten elf Spiele verloren – die letzten sechs in Serie. Der einzige Sieg resultierte gegen… Ambri. Die Negativserie hatte die Absetzung des ungeliebten Raimo Summanen zur Folge. Der als guter Psychologe bekannte Slettvoll kennt zwar die Mehrheit seiner neuen Spieler noch nicht wirklich, doch der Wechsel an der Bande hat die Blockade der Lakers fürs Erste gelöst. Die Gäste, die in den vier Partien zuvor lediglich vier Tore zu Stande gebracht hatten, gingen bis zur 27. Minute vorentscheidend 3:0 in Führung, wobei sie sehr effizient waren.
Es reüssierten Samuel Friedli (20.), Topskorer Christian Berglund (26.), der kurz nach einer abgesessenen Strafe seinen 13. Saisontreffer schoss, und Stacy Roest (27.) Letzterer traf 54 Sekunden nach dem 2:0 im Powerplay – die St. Galler benötigten bloss 10 Sekunden, um die erste Überzahl-Situation auszunutzen. Bei allen drei Toren hatte der ehemalige österreichische NHL-Spieler Thomas Pöck seinen Stock im Spiel. Zwar gelang den Tessinern 14 Sekunden später durch Lovis Schönenberger das 1:3, doch in der 36. Minute stellte Andreas Furrer den Dreitore-Vorsprung für die Lakers wieder her. Schönenberger und Furrer erzielten jeweils ihr erstes Saisontor.
Ambri, das zuletzt einen Aufwärtstrend gezeigt und die letzten beiden Heimspiele für sich entschieden hatte, enttäuschte insbesondere im Powerplay; in dem es trotz fünf Chancen torlos blieb. Deshalb schaute nicht mehr als das 2:4 durch Reto Kobach (52.) heraus.