Vaillant. – 3472 Zuschauer. – SR Prugger, Arm/Küng.
Tore: 4. Dino Wieser (Bednar, Sykora/Ausschluss Gautschi) 1:0. 25. Lehoux (Denissow, Landry/Ausschluss Grossmann) 1:1. 29. Sykora (Forster, Reto von Arx/Ausschluss Botta) 2:1. 40. (39:39) Landry (Ausschluss Isabella!) 2:2. 58. Bednar (Sykora, Reto von Arx) 3:2.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Davos, 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
PostFinance-Topskorer: Bednar; Lehoux.
Davos: Genoni; Guerra, Forster; Grossmann, Tim Ramholt; Jan von Arx, Back; Dario Bürgler, Reto von Arx, Dino Wieser; Sykora, Marha, Bednar; Sciaroni, Taticek, Marc Wieser; Roos, Steinmann, Joggi; Untersander, Tallarini.
Ambri-Piotta: Bäumle; Casserini; Denissow, Gautschi, Schulthess; Gian-Andrea Randegger, Stirnimann; Marghitola; Lehoux, Landry, Isabella; Duca, Martin Kariya, Pestoni; Raffainer, Bianchi, Demuth; Botta, Hofmann, Adrian Brunner; Trevor Meier.
Bemerkungen: Davos ohne Guggisberg, Stoop, Rizzi und Sejna, Ambri- Piotta ohne Kutlak, Westrum, Bundi, Kobach, Murovic und Walker (alle verletzt). – Pfostenschüsse: Reto von Arx (13.), Bednar (29.), Dino Wieser (31.).
Eine feine Einzelleistung des PostFinance-Topskorers Jaroslav Bednar 143 Sekunden vor Schluss entschied die Partie Davos – Ambri (3:2).
Zuvor schienen die Leventiner auf gutem Weg zum überraschenden Punktgewinn. Ambri-Piotta beanspruchte zwar insbesondere im zweiten Abschnitt viel Glück, verdiente sich dieses Fortune aber mit einem beherzten, engagierten Auftritt.
Davos hätte den sechsten Sieg in Folge früher sicherstellen können. Die Bündner trafen in den ersten 31 Minuten dreimal Pfosten oder Latte. Und unmittelbar vor Ambris zweitem Ausgleich in Unterzahl (nach einem Scheibenverlust von Petr Sykora) hatte Reto von Arx eine Grosschance zum 3:1 verpasst. Die Davoser agierten aber nicht mehr so effizient wie in den letzten Wochen – und mussten deshalb trotz klarer Überlegenheit (35:21 Schüsse) bis zuletzt um den Sieg bangen.