Diners-Club-Arena. – 4619 Zuschauer. – SR Popovic, Bürgi/Marti.
Tore: 17. Pestoni 0:1. 28. Raffainer 0:2. 31. Lehoux (Kutlak/ Ausschluss Botta!) 0:3. 38. Sirén (Furrer) 1:3. 46. Lehoux (Duca/ Ausschluss Roest)) 1:4. 60. (59:17) Nordgren 2:4. 60. (59:49) Nordgren (Roest) 3:4.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona, 3mal 2 Minuten gegen Ambri.
PostFinance-Topskorer: Roest; Lehoux.
Rapperswil-Jona: Manzato; Pöck, Gmür; Furrer, Blatter; Maurer, Geyer; Berger; Nordgren, Roest, Suri; Reid, Sirén, Neff; Riesen, Burkhalter, Friedli; Thibaudeau, Grauwiler, Neukom.
Ambri-Piotta: Bäumle; Kutlak, Gautschi; Casserini, Denisow; Randegger, Stirnimann; Duca, Landry, Pestoni; Walker, Lehoux, Meier; Raffainer, Hofmann, Demuth; Botta, Bianchi, Brunner.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Truttmann, Gailland (beide verletzt), Rizzello (gesperrt), Ambri ohne Bundi, Kobach, Murovic, Westrum (alle verletzt), Vasselini (krank). Rapperswil ab 59:39 ohne Torhüter.
Der neue Coach Kevin Constantine hat in Ambri offenbar einen Schub ausgelöst. Die Tessiner siegten auswärts gegen Rapperswil-Jona 4:3 und kamen so im zehnten Anlauf zum ersten Erfolg ausserhalb der Valascia.
24 Stunden zuvor hatte der Tabellenletzte den Favoriten Zug in der Overtime niedergerungen. Beseelt vom überraschenden Ergebnis erarbeitete sich Ambri bis zur 31. Minute im cleveren Stil einen kursweisenden 3:0-Vorsprung. Sehenswert war vor allem das Solo von Raffainer, der während seiner raffinierten «Kurvenfahrt» alle abschüttelte.
Rapperswil kam mit dem defensiv ausgerichteten Kontrahenten nicht zurecht. Zu viele der Kreativabteilung sind seit Wochen ausser Form – - allen voran Riesen, im Vergleich zu seinen besten Hockey-Tagen in Davos nur noch ein Schatten, und der fast unsichtbare Kanadier Reid.
Erst nach dem zweiten Tor von Yannick Lehoux (4:1/46.) liess Ambri leichtfertig nach. Aber Rapperswil-Jona kam viel zu spät auf. Deshalb blieb Nordgrens Doublette in der Schlussminute (!) ohne Wert.