Diners Club Arena — 3521 Zuschauer — Prugger, Reiber; Abegglen, Kaderli
Tore: 28. Maurer (Nordgren, Suri/Ausschluss Brunner) 1:0. 40. (39:22) Duca (Pestoni, Denisov/Ausschluss Furrer) 1:1. 50. Walker (Stirnimann, Gautschi (Ausschluss Neff) 1:2
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen RJ Lakers, 2mal 2 Minuten gegen Ambri.
Rapperswil-Jona: Manzato; Maurer, Pöck; Geyer, Gmür; Blatter, Andreas Furrer; Nordgren, Roest, Suri; Riesen, Burkhalter, Samuel Friedli; Reid, Sirén, Rizzello; Neff, Grauwiler, Thibaudeau; Nils Berger.
PostFinance-Topskorer: Roest; Pestoni.
Ambri-Piotta: Bäumle; Casserini, Denissow; Gautschi, Uinter Guerra; Stirnimann, Schulthess; Marghitola; Veilleux, Walker, Hofmann; Duca, Kariya, Pestoni; Raffainer, Mattia Bianchi, Elias Bianchi; Botta, Adrian Brunner, Murovic; Trevor Meier.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Tim Bucher, Gailland, Truttmann (alle verletzt) und Ratchuk (überzähliger Ausländer). Ambri-Piotta ohne Bundi, Westrum, Landry, Kobach, Demuth und Kutlak (alle verletzt). – Timeout Ambri-Piotta (29.). – 40. Pfostenschuss Pestoni. – Rapperswil-Jona von 59:27 bis Schluss ohne Torhüter.
Ambri-Piotta ist zum Auftakt des Playoff-Finals ein Break gelungen. Die Tessiner siegten bei den Rapperswil-Jona Lakers 2:1 und führen in der Best-of-7-Serie 1:0.Ambri wendete dank zwei Powerplay-Toren ein 0:1 in ein 2:1. Paolo Duca schoss 38 Sekunden vor der zweiten Pause das 1:1, nachdem Inti Pestoni zuvor nur den Pfosten getroffen hatte. Das Game-Winning-Goal gelang Julian Walker in der 50. Minute nach einem Querpass von Reto Stirnimann. Der Sieg von Ambri ging aufgrund der grösseren Spielanteile in den ersten zwei Dritteln in Ordnung.
Die Lakers waren in den ersten 40 Minuten wie ein Auswärtsteam aufgetreten, brachten in dieser Zeitspanne bloss elf Schüsse auf das Tor der Tessiner zu Stande. Wenigstens zeigten sie sich im Powerplay effizient, benötigten sie doch während der ersten Strafe gegen Ambri bloss 43 Sekunden, um durch Marco Maurer (28.) 1:0 in Führung zu gehen. Der Verteidiger erzielte mit einem Weitschuss seinen fünften Treffer in dieser Saison.
Im letzten Drittel (19:6 Schüsse) begannen dann auch die Lakers Eishockey zu spielen. Doch ausgerechnet in der besten Phase kassierte Claudio Neff eine dumme Strafe, was Ambri eiskalt ausnutzte.
Anmerkungen Fipo:
Wenn der 11. und der 12. der Qualifikation aufeinandertreffen und gegen den Abstieg spielen, darf niemand einen Leckerbissen erwarten. So war es dann auch: Viele Fehler, wenig kreatives und den Fokus voll auf die Defensive gerichtet. Beide Teams wirkten verunsichert und hatten Angst vor einer allfälligen Niederlage.
Dass der HCAP schlussendlich als Sieger vom Eis ging, war in erster Linie dem überragenden Thomas Bäumle zu verdanken. Vor allem in den letzten 10 Minuten, in welchen sich unsere Squadra viel zu passiv verhielt, glänzte Bäumle mit grossartigen Paraden.
Erwähnenswert aus Leventiner Sicht, sind sicherlich auch die zwei schön herausgespielten Powerplay-Tore. Das war doch so etwas wie ein offensives Lebenszeichen. Dass eines der beiden Tore unserem Capitano Paolo Duca gelang, ist besonders wichtig und wird dem zuletzt etwas formschwachen Leitwolf neue Energie geben.